Willkommen bei der LINKEN in Falkensee

LINKE-Begegnungszentrum in der Falkenseer Bahnhofstr. 74

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,  liebe Nutzerinnen und Nutzer des Internets, liebe Mitglieder und SympathisantInnen,

ich begrüße Sie alle recht herzlich auf der Internetseite der LINKEN. Falkensee. Seit der Parteineugründung der LINKEN im Juni 2007 gibt es uns als neue LINKE auch in Falkensee. Schauen Sie sich um bei uns, prüfen Sie unsere Angebote und Vorschläge und vor allem: nutzen Sie die Möglichkeiten, gemeinsam mit uns Ihre politischen Interessen selbst vertreten und umsetzen zu können. Sie finden uns in der Bahnhofstr. 74 in Falkensee, immer Dienstags von 16 bis 18 Uhr auch persönlich. Ich freue mich auf Sie und verbleibe mit besten Grüßen
Harald Petzold
Vorsitzender des Stadtverbandes

 

14. April 2012

Rotes Frühstück am 14.4. – Straße ist nicht gleich Straße

Erfolgreicher Einstand für LINKEn Landesvorsitzenden Stefan Ludwig zum Anliegerstraßenbau

Foto: Jana Einecke

Waren die bisher drei Roten Frühstücke der LINKEn bereits sehr gut besuchte Veranstaltungen, so wurde das vierte ein regelrechter Publikumsmagnet. Insbesondere viele von Anliegerstraßenbau betroffenen Bürger fanden diesmal den Weg ins LINKE Begegnungszentrum in der Bahnhofstraße. Als Diskussionspartner stellte sich Stefan Ludwig, seit Februar neuer Landesvorsitzender der LINKEn und gleichzeitig kommunalpolitischer Sprecher ihrer Landtagsfraktion, den Fragen von LINKE-Stadtvorsitzendem Harald Petzold sowie der zahlreichen Gäste. Dabei wurde deutlich: Was ist eigentlich eine Anliegerstraße? Was ist bei ihrem Bau vom Bürger zu bezahlen? Und welche Möglichkeiten bestehen, sich gegen ungerechtfertigte Forderungen zu wehren? Lesen Sie hier mehr über die Veranstaltung.

 

22. März 2012

Für eine sozial gerechte, ökologisch nachhaltige und zukunftsfähige Stadtpolitik

LINKE beschließt Aktionsplan 2012

Auf ihrer Gesamtmitgliederversammlung am 22.3.2012 hat die Falkenseer LINKE einen Aktionsplan für ihr politisches Wirken in der Stadt im Jahr 2012 und darüber hinaus beschlossen. Der Beschluss zielt auf mehr soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit der größten Stadt im Havelland. Damit sollen elementare Lebensprobleme von Menschen in der Stadt geklärt werden.

 

17. März 2012

Inklusion - Über die Schwierigkeiten des Umgangs mit einem wichtigen Anliegen

berichtet Stadtverordneter Norbert Kunz aus der SVV vom 29.2.

Ein Antrag der BündnisGrünen und des ABÜ brachte mal wieder alle ins Schwitzen, einschließlich die Antragsteller/innen selber. Und brachte den Beweis: Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Norbert Kunz, Stadtverordneter der LINKEn in der SVV berichtet  hier , warum.

 

 

3. März 2012

Finanztransaktionssteuer jetzt einführen! Gewinner der Krise zur Kasse!

Infostand der LINKEn - 432 Infostände bundesweit

Foto: Privat

Mit ihrem Infostand zur aktuellen Finanzpolitik beteiligte sich DIE LINKE. Falkensee heute an einer bundesweiten Aktion zur Mobilisierung der Öffentlichkeit für LINKE alternative Politikangebote. In der gesamten Bundesrepublik führten Mitglieder der Partei dazu 400 Infostände durch. Ausgangspunkt der Aktion war ein Aufruf des LINKEn Bewegungsaktivisten Klaus H. Jann aus Wülfrath.

 

3. März 2012

Kasse leer - sind wir bald alle pleite?

Rotes Frühstück am 3.3.2012 mit Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski

Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski;

Alle Staaten sind verschuldet. Die einen mehr, andere weniger. Die Zeche dafür zahlen letzten Endes immer die `kleinen Leute´ - also die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Indem ihre Steuern benutzt werden, um Zinsen oder Tilgung zu bedienen. Diejenigen, die das Geld verleihen - und das sind bei weitem nicht nur `die Banken´, sie sind `nur´ die Institution für das Verleihen - werden dabei reich und immer reicher. Denn Kredite werden nicht mehr in erster Linie für realwirtschaftliche Prozesse verliehen, sondern unter anderem um mit den Staatsschulden zu spekulieren. Wenn sich dabei verzockt wurde, ist das Geschrei nach dem Staat groß. Vorher war er von übel und sollte sich gefälligst raushalten. Das ist einer der Widersinne der heutigen Zeit. Über all diese Zusammenhänge diskutierte LINKE-Stadtvorsitzender Harald Petzold am Sonnabend, dem 3.3.2012, mit Daniela Trochowski, Staatssekretärin im Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg. Dazu gab es traditionell Rotes Frühstück. Daniela Trochowski informierte über die aktuelle Haushaltspolitik in Brandenburg, die aufgrund einer Staatsverschuldung in Höhe von fast 20 Milliarden Euro aus Zeiten von Ampel- und SPD/CDU-Landesregierungen alles andere als einfach ist, über die Initiativen zur Erhöhung der Einnahmen und eine Konsolidierungspolitik mit sozialem Augenmaß. Gleichzeitig diskutierten die Teilnehmer/innen Alternativen zur Casino-Politik der Merkel-Regierung.

 

27. Januar 2012

Nie wieder Faschismus!

Rede von Erhard Stenzel vor der Stadtverordnetenversammlung am 25.1.2012

Erhard Stenzel auf dem Kreisparteitag der LINKEn; Foto: Golze

"Am 27.Januar 1945 befreite eine Einheit der Sowjet-Armee die überlebenden Häftlinge des Menschenvernichtungslagers Auschwitz. Soldaten und Offiziere schil­derten tags darauf vor internationaler Presse, dass sie seit Kriegsbeginn, Überfall auf die Sowjetunion bis zu diesem 27. Januar 1945 zwar viele Grausamkeiten des Krieges erlebt hatten, aber Auschwitz sei das Schrecklichste, Entsetzlichste, Brutalste, das alles bisher Erlebte weit übertrifft." Auf der Stadtverordnetenversammlung am 25.1.2012 rief Erhard Stenzel, Altersvorsitzender und ehemaliger Resistance-Kämpfer, die Stadtverordneten zu einer Schweigeminute für die Opfer des KZ Auschwitz auf. Lesen Sie seine Rede hier weiter.

 

 

 

 

7. Januar 2012

Braune Morde - keine Konsequenzen?

Erster Rotes Frühstück 2012 mit Heiner Fink, VVN-BdA

Unter dem Motto "Braune Morde - Keine Konsequenzen?" fand am 7. Januar 2012 das erste Rote Frühstück der Falkenseer Linken statt. Etwa 20 Personen kamen in das Begegnungszentrum der Linken Falkensee, um mit dem eingeladenen Referenten Prof. Heinrich Fink, Bundesvorsitzender des VVN-BdA, zu frühstücken und über die aktuelle Neonazi-Mordserie zu diskutieren.

Fink machte deutlich, dass die Morde das Treiben der Neonazis wieder ins Altagsbewusstsein der Menschen rücken und nun auch die konservativen politischen Kräfte ihre Augen nicht mehr vor den stetigen Aktivitäten der Nazis verschließen können. Er fordert daher weiterhin ein bundesweites Verbot der NPD und erinnerte daran, dass die Kampagne "NO NPD" des VVN-BdA eine feste Grundlage dafür geschaffen hat. Diese werde nun neu gestartet, um u.a. die Finanzierung der NPD durch Steuergelder zu beenden sowie den inhaltlichen Kampf gegen Neonazis fortzuführen. Als sehr kritisch sei das vom Bundesinnenminister gegründete Abwehrzentrum gegen rechts anzusehen, da es sich nicht auf Rechtsextremismus beschränken wird sondern gegen andere extreme Richtungen eingesetzt werden könnte. Dies würde die Arbeit gegen rechts schwächen und verharmlosen. Verfassungsrechtlich sehr fraglich sei außerdem die Zusammenführung der deutschen Geheimdienste in diesem Abwehrzentrum.

Für Fink sei der Schwur von Buchenwald "Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!" das Credo seiner Arbeit im Kampf gegen Rechtsextremismus, die alle demokratischen Kräfte in Deutschland braucht. Wörtlich nahm dies ein anwesender Pfarrer, der den Linken in ihrer Arbeit spontan sofortige Unterstützung zusagte.

 

 

12. August 2011

Demokratischer Sozialismus braucht Mehrheiten, keine Mauern

Erklärung der LINKEN zum 50. Jahrestag des Mauerbaus

Am 13. August wird des 50. Jahrestages des Mauerbaus gedacht. DIE LINKE und ihre beiden Vorsitzenden, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst, haben dazu eine Erklärung abgegeben. In dieser heißt es:

"Die komplette Abriegelung der Grenze nach Westberlin am 13. August 1961 und der anschließende Bau der Mauer dienten der Aufrechterhaltung des politischen Systems in der DDR. Die Führung der DDR gestand damit ein, dass sie den Wettbewerb der Systeme bei offenen Grenzen nicht bestehen konnte und entschied sich dafür, die anhaltende Übersiedlungs- und Flüchtlingsbewegung durch die Abriegelung der Grenze einzudämmen. Die Toten und Verletzten an der Berliner Mauer, die Einschränkung der Reisefreiheit und die Trennung zahlloser Familien haben sich tief in das Bewusstsein der Menschen eingebrannt. Das war ein nicht akzeptables Unrecht. Wir bedauern das tragische Schicksal, das viele Menschen erlitten haben. Die PDS hat sich nach der Wende bei den Bürgerinnen und Bürgern der DDR entschuldigt und ihre Geschichte aufgearbeitet.

Für DIE LINKE ist der 50. Jahrestag des Mauerbaus Anlass, den Gründungskonsens unserer Partei zu bekräftigen. Freiheit und Gleichheit, Sozialismus und Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit sind für uns nicht teilbar. Wir erneuern die unmissverständliche Klarstellung des Parteivorstands der PDS aus dem Jahr 2001: „Kein Ideal und kein höherer Zweck kann das mit der Mauer verbundene Unrecht, die systematische Einschränkung der Freizügigkeit und die Gefahr für Freiheit sowie Leib und Leben beim Versuch, das Land dennoch verlassen zu wollen, politisch rechtfertigen." Die Lehre des Mauerbaus ist eindeutig: Demokratischer Sozialismus braucht Mehrheiten und kann nicht erzwungen werden."

Den Wortlauf der kompletten Erklärung finden Sie hier.

 

4. Juni 2011

Neuer Naher Osten?

Rotes Frühstück mit Dr. Klaus Gloede

Dr. Klaus Gloede (re.) in der Diskussion mit Teilnehmern des Roten Frühstücks; Foto: Privat

Was ist seit Jahresbeginn im Nahen Osten geschehen? Ein „arabischer Frühling“, wie die einen sagen? Ein Aufbruch? Eine Revolution gar? Der Beginn einer neuen Destabilisierung einer ganzen Region, wie andere meinen?

Unbestritten ist: Herrschende konnten nicht mehr wie bisher weiterregieren, Beherrschte haben sich nicht mehr wie bisher weiterregieren lassen. Eine andere, neue Qualität gesellschaftlicher Zustände und Entwicklungen ist eingetreten. Die Wurzeln dafür sind ganz unterschiedlicher Art. Internet und neue Medien haben dabei eine wichtigere Rolle gespielt, als politische Parteien oder andere gesellschaftliche Kräfte. Kein Land ist dabei wie das andere, ebenso wenig die Rahmenbedingungen in den einzelnen Staaten der Region. Die Auswirkungen und Entwicklungen sind offen.

Dr. Klaus Gloede, ehemaliger Botschaftsrat der DDR in Ägypten, analysierte vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen und eigenen Erlebens des Nahen und Mittleren Ostens die aktuelle Situation und stand für Fragen Rede und Antwort. Die Gäste des Roten Frühstücks werden ihn im September erneut zu einer Diskussion über Israel einladen.

 

15. Mai 2011

"Stopp Kinderarmut"-Aktion auf Familienfest in Falkensee

LINKE zum Internationalen Tag der Familie in Falkensee dabei

Bunte Händer gegen Kinderarmut - vielen Dank an Marlis und Marc-Pascal, Foto: privat

Seit über 10 Jahren ist jedes fünfte Kind in Deutschland ein Armutsfall. Auch um das Havelland macht Kinderarmut keinen Bogen. 5.435 Kinder sind allein für das neue Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung anspruchsberechtigt. Das war für die LINKE Anlass, am diesjährigen Familienfest in Falkensee nicht nur mit einem Bonbon-, Gummiherzen- oder Luftballon-Stand teilzunehmen, sondern die Teilnahme mit einer politischen Aktion gegen Kinderarmut zu verbinden. Kinder haben ihre Hand `erhoben´ gegen die Armut ihrer Altersgefährten und auf einem großen weißen Tuch in allen Regenbogenfarben verewigt. Das Tuch mit den bunten Händen wird am 17.5. an die LINKE Bundestagsabgeordnete Diana Golze übergeben, die Mitglied in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages ist und dort die Stimme erneut gegen Kinderarmut erheben wird.

 

10. Mai 2011

Mehr soziale Gerechtigkeit, ökologisch-soziale Energiewende und Schuldenabbau sind möglich

Steuermehreinnahmen könnten zweckgebunden verwendet werden

Die jüngtsten Steuerschätzungen haben Steuermehreinnahmen für Bund, Länder und Gemeinden von insgesamt 136 Milliarden Euro bis Ende 2014 ergeben.

DIE LINKE schlägt deshalb vor, ein Drittel der Steuermehreinnahmen für die Beseitigung von Armut sowie die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen zu nutzen. Die Sozialkürzungen können jetzt vollständig zurückgenommen werden. Ein Drittel der Steuermehreinnahmen muss in eine sozial-ökologische Energiewende investiert und das letzte Drittel sollte für den Schuldenabbau genutzt werden.

Damit ist deutlich: mehr soziale Gerechtigkeit und eine ökologisch-soziale Energiewende sind sofort möglich bei gleichzeitigem Abbau der Staatsverschuldung.

 

8. Mai 2011

8. Mai - Tag der Befreiung vom Faschismus

LINKE und VVN-BdA legten Blumen nieder

am sowjetischen Ehrenmal in Dallgow-Döberitz

„Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus!“ Das war der Schwur der Überlebenden der faschistischen Konzentrationslager nach ihrer Befreiung. Am 8. Mai 1945 hatten die alliierten Streitkräfte, allen voran die sowjetische Rote Armee, die Nazi-Wehrmacht endgültig in die Knie gezwungen und Europa sowie das deutsche Volk von der braunen Pest befreit. "Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus!“, dieser Schwur sei nach wir vor höchstaktuell, so Erhard Stenzel, Ehrenvorsitzender der Falkenseer LINKEn und Mitglied im Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), auf der heutigen Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Denkmal der gefallen Sowjetsoldaten in Dallgow-Döberitz. Alte und neue Nazis würden wieder frech ihr Haupt erheben und seien mit der NPD in ostdeutschen Landes- und Kommunalparlamenten vertreten. Es sei unerträglich, dass ihre Hetzparolen auch noch als Meinungsfreiheit vom Grundgesetz geschützt würden. Ein Verbot der NPD sei das Gebot der Stunde. Gleichzeitig sei es beschämend, dass nur die LINKE, der VVN-BdA und das Bündnis gegen Rechts Falkensee öffentlich des Tags der Befreiung gedenken würden.

7. Mai 2011

Falkensee wird Sitz für Polizeiinspektion Havelland

Strukturentscheidung für DIE LINKE. unstrittig

Die umstrittene Polizeireform in Brandenburg wird inzwischen Schritt für Schritt umgesetzt. Die Aufbaustäbe sind benannt und haben ihre Arbeit aufgenommen. In Falkensee hatte es noch kurze Irritationen darüber gegeben, ob der Sitz der Polizeiinspektion Havelland nun in der Stadt bleibt oder doch nach Nauen wechselt. Aber nach einem Gespräch zwischen LINKE-Stadtvorsitzendem Harald Petzold und Innenminister Dr. Dietmar Woidke am 7. Mai in Potsdam ist klar: Der Sitzu der Inspektion Havelland wird in Falkensee sein (siehe auch Presseerklärung des Innenministeriums vom 5.5.2011). Damit ist auch der Neubau der Polizeiwache in Falkensee wieder ganz oben auf der Tagesordnung. Für die LINKE der Stadt ist der Neubau unstrittig. Anderslautende Meldungen der MAZ "Der Havelländer" von Stefan Kuschel vom April 2010 unter Berufung auf den LINKEn Landtagsabgeordneten Christian Görke sind falsch. Inzwischen hat Christian Görke auch die Polizeiwache persönlich besucht, sich vor Ort ein Bild gemacht, mit den Betroffenen gesprochen und klargestellt: ein neues Wachengebäude in Falkensee muss her. 

 

7. März 2011

LINKE für sozial gerechtes Brandenburg

sachlich - kritisch - konstruktiv - ein Stimmungsbild vom Landesparteitag der LINKEN in Potsdam

Blick in den Tagungssaal, Foto: DIE LINKE.

Am ersten März-Wochenende 2011 fand die 2. Tagung des 2. Parteitags der Brandenburger LINKEN in Potsdam in einer sachlich – kritischen Atmosphäre statt. Wer erwartet und gehofft hat, dass sich die Brandenburger Genossinnen und Genossen am Thema Regierungsbeteiligung und CCS sowie anderen damit zusammenhängenden Fragen zerstreiten würden, sah sich getäuscht. Im Gegenteil. Heidemarie Hinkel war als Delegierte in Potsdam dabei. Lesen Sie hier ihren Bericht.

6. Mai 2011

„… für Alternativen, für eine bessere Zukunft …“

Wohin will die LINKE? Nach der Programmdebatte vor Ort wird nun der Bundesparteitag in Erfurt vorbereitet

Wofür steht die LINKE? Diese Frage wird uns oft gestellt, wenn wir mit Infoständen oder Aktionen in der Öffentlichkeit unterwegs sind oder Menschen in unseren Treff in die Bahnhofstr. 74 kommen. Wieso unterstützen Sie nicht unsere Jungs in Afghanistan, ohne sie wären doch die Taliban längst wieder an der Macht? Warum wollen Sie Hartz IV abschaffen, sollen Arbeitslose denn gar keine Leistungen oder Arbeitsangebote mehr erhalten? Wie wollen Sie denn Renten und Gesundheitssystem in den nächsten Jahren finanzieren, wo doch die Zahl der Älteren immer mehr zunimmt? Wieso räumen Sie nicht endlich mit ihrer Stasi-Vergangenheit auf? Und überhaupt: Wird nicht mit Ihnen an der Macht wieder Zwangsverstaatlichung und Diktatur eingeführt? So oder ähnlich geht es dann ins Detail. Auch wenn die LINKE eine Reihe von Vorschlägen für eine andere Politik in Deutschland vorgelegt hat – jenseits des Diktats des Finanzkapitals und der Wirtschaftsmächtigen – so scheint sie für eine ganze Reihe von Menschen nicht oder nur schwer erkennbar zu sein. Dann kommt die Frage nach einem Programm, nach konkreten Vorstellungen über zukunftsfähige Gesellschaft und solidarisches Zusammenleben, konkrete soziale Gerechtigkeit oder demokratischen Sozialismus. Dem muss und dem will sich die LINKE stellen. Deshalb hat sie Ende März einen Entwurf für ein neues Grundsatzprogramm vorgelegt. In Falkensee ist die eigene Diskussion um diesen Programmentwurf seit Mai 2010 eröffnet. Wir wollen dabei nicht `im eigenen Saft schmoren´ und laden Sie deshalb dazu ein, gemeinsam mit uns zu diskutieren und nach Wegen zu suchen, wie Alternativen zur gegenwärtigen Gesellschaft aussehen müssten, wie die Zukunft besser werden könnte. Die Falkenseer LINKE hat ihre Diskussion zum Programmentwurf abgeschlossen und bereitet nun den Bundesparteitag in Erfurt im Oktober dieses Jahres vor. Vorher finden noch weitere Diskussionen zu ausgewählten Themen des Programmentwurfs statt, die nächste am 26.5.2011 ab 19 Uhr im Kulturhaus Johannes-R.-Becher statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

6. Mai 2010

LINKE lehnt höhere Straßenreinigungsgebühren ab

Verwaltungsabzocke geht leider dank Zählgemeinschaftsmehrheit weiter

Wieder Gebührenerhöhungen: Diesmal für die Straßenreinigung. Die Einwohnerinnen und Einwohner dürfen künftig 21,6% höhere Gebühren bezahlen. DIE LINKE hat auch hier wieder konsequent mit NEIN gestimmt. Und dabei bleiben wir: Zu den Gebührenerhöhungen gibt es Alternativen. Die Stadt befindet sich - zum Glück - in keinem finanziellen Notstand. 

 

21. Juli 2010

Aufklären und Versöhnen oder Instrumentalisieren

zur MfS-Debatte in Falkensee, von Lutz Krause

Den Beschluss der SVV Falkensee zur Überprüfung der Abgeordneten auf eine frühere Tätigkeit für das MfS habe ich nicht mitgetragen. Ich möchte diese (persönliche) Entscheidung auch begründen. Lesen Sie hier die Begründung des parteilosen Stadtverordneten Lutz Krause für sein Abstimmungsverhalten. 

 

6. März 2010

Geschichtsaufarbeitung oder Ritual? (Teil 2)

LINKE lehnt Grünen-Antrag auf Überprüfung der SVV-Abgeordneten ab

Die LINKE Fraktion in der SVV wird den Antrag der BündnisGrünen sowie der FDP auf Überprüfung der Stadtverordneten, der Nachrücker, des Bürgermeisters und der kommunalen Verwaltung auf eine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen MfS der DDR ablehnen. Folgende Gründe sprechen dafür:

1. DIE LINKE ist für eine Aufarbeitung der jüngsten Geschichte - sowohl was die Geschichte der DDR anbelangt, als auch die Geschichte der alten Bundesrepublik - und eine kritische Auseinandersetzung mit ihr. Dies leistet der Antrag in der SVV nicht. Er reduziert jüngste Geschichte erneut nur auf das ehemalige MfS der DDR und nimmt damit ehemalige DDR-Bürger unter Generalverdacht. Demzufolge müssten 13 von 37 SVV-Abgeordneten eine Überprüfung über sich ergehen lassen. Damit vertieft der Antrag Spaltung in Falkensee, als er zu einer Weiterentwicklung von Einheit beiträgt.

2. Die gegenwärtigen Abgeordneten der LINKEN haben ihre politischen Biografien entsprechend der Beschlusslage der Partei öffentlich dargestellt. Sie sind darüber hinaus bereits mehrfach aufgrund ihres politischen Engagements oder ihrer beruflichen Tätigkeit Überprüfungen unterzogen worden. Der Erkenntnisgewinn einer erneuten Überprüfung wird daher gleich Null sein. Eine Überprüfung nur um der Überprüfung willen lehnen wir ab.

3. Für Wählerinnen und Wähler ist es zweifellos wichtig, die politische Vergangenheit ihrer Vertreterinnen und Vertreter zu kennen. Viel wichtiger ist ihnen aber deren heutiges politisches Verhalten. Ist dieses demokratisch? Ist dieses im Interesse der Wählerinnen und Wähler? Daran sollten Abgeordnete im Jahr 20 der deutschen Einheit viel stärker gemessen werden, als an erneuten Überprüfungsergebnissen politischer Vorleben, die inzwischen mindestens 20 Jahre, wenn nicht noch länger zurück liegen. Die Ergebnisse von Abwahlbegehren aufgrund angeblich verheimlichter Zusammenarbeit mit dem ehemaligen MfS der DDR, die in Friesack und Milower Land durchgeführt worden sind, haben dies deutlich gezeigt.